Antikriegstag 2026: Nein zur Kriegsvorbereitung

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Ja zu Frieden und Diplomatie
Zum Antikriegstag am 1. September 2026 ruft das bundesweite Bündnis „Zusammen
für Frieden! JETZT!“ dazu auf, gemeinsam ein deutliches Zeichen gegen die zunehmende Militarisierung
Deutschlands und für Frieden, Diplomatie und Völkerverständigung zu setzen.
Im Rahmen des Antikriegstags finden unter anderem folgende Veranstaltungen statt:
Samstag, 29.08.2026 ab 14 Uhr, Hannover Georgsplatz: Friedensdemo
Samstag, 29.08.2026 15:30 Uhr, Bautzen Kornmarkt: Friedensfest
Montag, 01.09.2026 17 Uhr, Schwerin Marktplatz: Friedenskundgebung
Montag, 01.09.2026 16 Uhr, Neuruppin Schulplatz: Zukunft statt Krieg
Montag, 01.09.2026 18 bis 20 Uhr, Bernau Marktplatz: Friedens-Rap
Montag, 01.09.2026 17 Uhr, Online-Krisenforum, Schillerinstitut – Infos & Anmeldung hier
Mittwoch, 02.09.2026, von 15 -17 Uhr, 100. Mahnwache für Frieden, Bandenburg an der Havel,
Neustädtischer Markt
3.–6. September 2026 Magdeburger Friedensfestival – Salbker See
Samstag 05.09.2026 „Neun Stationen für den Frieden“, 11 Uhr Leipziger Str. 43, Bockenheim.
Samstag 19.09.2026 Friedenskette-Bodensee, Konstanzer-Kreuzlinger Trichter.

Nähere Infos dazu hier.
Mehr denn je braucht es Menschen, die sich der Vorstellung entgegenstellen, Krieg sei ein unausweichliches
Mittel der Politik. Gerade Deutschland trägt aufgrund seiner Geschichte eine besondere Verantwortung. Aus
den Erfahrungen zweier Weltkriege muss die Konsequenz nicht „mehr Kriegsvorbereitung“, sondern „Nie
wieder Krieg!“ lauten. Die Friedensgebote von Grundgesetz und UN-Charta müssen Maßstab politischen
Handelns sein.
Friedenspolitik beginnt nicht mit der Frage, wie viele Menschen ein Land für den Krieg mobilisieren kann,
sondern damit, wie Konflikte verhindert und durch Verhandlungen gelöst werden können.
Deshalb sagen wir auch NEIN zu einem „Friedenspreis“ für die NATO!
Abschreckung durch Aufrüstung und gewaltsames Durchsetzten eigener Interessen sind KEINE
Friedenspolitik. Ein Friedenspreis sollte Menschen und Initiativen würdigen, die Brücken bauen, vermitteln,
verhandeln und Gewalt überwinden.
Auch in der geplanten Stationierung weitreichender US-Waffensysteme in Deutschland sehen wir keinen
Beitrag zur Sicherheit, sondern die zunehmende Gefahr einer weiteren Eskalation durch eine direkte
Reichweite von Langstreckenwaffen bis nach Moskau.
Wir fordern deshalb: Abrüstung statt Aufrüstung und eine neue europäische Sicherheitsarchitektur,
die Russland mit einschließt.
Während schon dieses Jahr über 80 Milliarden für militärische Beschaffung und Aufrüstung geplant sind
und für 2030 dieser Betrag auf 183 Milliarden gesteigert werden soll, werden gleichzeitig sukzessive die
Ausgaben für Soziales gekürzt. Wir wollen keine Aufrüstung auf Kosten des sozialen Friedens.
Friedensbewegung bedeutet für uns, Unterschiede auszuhalten und dort zusammenzukommen. Die Weiße
Fahne steht dabei als gemeinsames Symbol für Waffenstillstand, Verhandlungsbereitschaft und Frieden. Sie
schützt nach dem Völkerrecht den, der sie zeigt. Laut der Haager Landkriegsordnung (Artikel 32) ist die
Weiße Fahne ein geschütztes Zeichen.
Wir laden alle Menschen ein, sich an unseren Aktionen zu beteiligen – unabhängig von Parteizugehörigkeit,
Weltanschauung oder politischer Herkunft. Weitere Informationen auf unserer Webseite: www.zusammen-
fuer-frieden-jetzt.de
Zusammen für Frieden! JETZT!
Bundesweites Netzwerk von Friedensinitiativen, zivilgesellschaftlichen Gruppen und engagierten
Bürgerinnen und Bürgern


Pressekontakt:
Katja Knoch
infos@zusammen-fuer-frieden-jetzt.de
Mobil: 0171-4774773
www.zusammen-fuer-frieden-jetzt.de
Wer wir sind
„Zusammen für Frieden! JETZT!“ ist ein bundesweites Netzwerk von eigenverantwortlichen
Friedensinitiativen, zivilgesellschaftlichen Gruppen und engagierten Bürgerinnen und Bürgern – für Frieden
ohne Waffen. Das Bündnis wurde im Oktober 2024 angesichts der eskalierenden weltweiten Konflikte gegründet
und fordert eine klare Wende hin zu friedenschaffendem Handeln, Gewaltfreiheit und Menschlichkeit: statt weiterer
Aufrüstung, kriegstreiberischer Eskalation und der Unterstützung völkerrechtswidriger Interventionen müsse die
Politik ihre Verantwortung wahrnehmen und – im Einklang mit den Friedensgeboten des nationalen und
internationalen Rechts – konsequent auf Dialog, Diplomatie und Verständigung setzen. Das Zeichen des Netzwerks ist
die weiße Fahne – weltweit verstanden als Symbol für Waffenstillstand und faire Verhandlungen. Mit vielfältigen
Aktionen sollen Bewusstsein geschaffen, Menschen zum Mitwirken ermutigt und Termine der Friedensbewegung
sichtbar gemacht werden. Ein zentrales Anliegen ist dabei, alle Friedensgruppen im gemeinsamen Protest
zusammenzuführen.

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