Zum Gedenken an die durch Kriege ermordeten Menschen gingen am Tag der Atombombe in Hiroshima mehrere hundert Menschen an das Ufer von Bächen, Flüssen, Seen und Meeren.

Initiiert von japanischen Überlebenden der beiden Nuklearwaffenabwürfe der Amerikaner in Japan werden traditionell kleine Schiffe ins Wasser gelassen.

Es gibt kaum noch Zeitzeugen des vor 81 Jahren grausam zu Ende gegangenen Krieges. Die Japaner bitten die Menschen darum, dies nie zu vergessen.
So gab es auch in Konstanz eine kleine Gruppe, die ihre „Melonenschiffe“ den Rhein hinuntergleiten ließ.

Melonen, nicht nur aus ökologischen und umweltbewussten Gründen, sondern auch, um an das Unrecht zu erinnern, das in Palästina, im Libanon und im Iran passiert.
Israelische Siedler, unterstützt vom israelischen Militär, zerstören Melonenfelder in Palästina, um den Menschen dort die Lebensgrundlage zu nehmen. Die Wassermelone ist ein Zeichen des palästinensischen Widerstands gegen die Besetzung durch Israel.

Sie steht auch für Wasser und Leben: „Leben, das allen Menschen gegönnt sein sollte. Wasser ist ein Grundrecht“, so Gerry Mayr, erster Vorsitzender des Vereins Bürgerdialog-Konstanz e.V.