Großaufgebot der Polizei wegen 6 Brieftauben. Aktionismus der Tierschützer schadete den Tieren

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Konstanz/Rheinbrücke: Im Zuge der Friedenskette-Bodensee wollte ein bekannter Taubenschützer und Brieftaubenzüchter seine Brieftauben fliegen lassen.
Das Symbol des Friedens, die 6 Brieftauben, durften nicht fliegen und wurden daraufhin verhaftet.

Dass man die Hand, bei einem solchen Einsatz an der Waffe haben muss, spricht für den Tierschutz.


Es hätte einfach ein wunderschönes Bild geben können, wenn nicht die Mitglieder der Animal Pride, Tierschützer und die Taubenfreunde Konstanz den Wegflug der Tauben von der Rheinbrücke Konstanz massiv behindert hätten.
Das ist kein Tierschutz, sondern Tierquälerei. Das ist Aktionismus ohne Sinn und Verstand. Der Veranstalter der Friedenskette-Bodensee, der Verein Bürgerdialog-Konstanz e. V., hatte das Gespräch mit Animal Pride gesucht und angeboten, gemeinsam auf wichtige Themen wie Frieden und Tierwohl hinzuweisen.
Leider wurde ein Kooperationsgespräch abgelehnt.



Die Tierschützer traten gegenüber den Friedensmenschen teilweise sehr aggressiv auf. Es wurden auch Beleidigungen ausgesprochen. Die Polizeiarbeit war dagegen auf Augenhöhe, nur die Anzahl der Beamten war nicht verhältnismäßig.

Bevor die Brieftauben ihren bestimmungsgemäßen Einsatz am 19.09.26 hatten, flogen sie eine Woche zuvor die ca. 60 Kilometer lange Strecke zur Probe.
Alle Tauben fanden ihren Platz in Zürich ohne Probleme.
Für Brieftauben ist das ein ganz entspannter Flug von knapp über einer halben Stunde.

An diesem Tag hatte einige Passanten viel Freude mit den Tieren.

Nicht so am Samstag: perfekte Flugbedingungen für die Tauben. Eine aufgebrachte Menschenmenge, von zumeist jungen Tierschützern, bei denen kaum Sachargumente durchkamen, verhinderte den Flug. Brieftauben merken jede Schwingung und die lauten Worte der Tierschützer sind sie nicht gewohnt. In ihrem natürlichen Umfeld herrschen Ruhe und Frieden.
Die Transportkiste wurde in der Größe genau für diese Reise ausgewählt und entspricht den Schweizer Vorschriften.
Die Aktion der Animal Pride Anhänger ließ die Tiere unnötig lang in der Transportkiste verweilen.
Nach einer weiteren Stunde wurden die Tauben in zwei Transportbehälter, welchen von einem Mitglied vom Verein Bürgerdialog organisiert wurden, umgeladen und in die Freiheit entlassen.
Zu Fuß waren sie 25 Minuten später wieder zurück in der Schweiz.
In der Luft hätte sie für diese Entfernung 3 Sekunden benötigt.

Nach einem anstrengenden Tag für die Freiheitstauben kamen sie um 18:00 Uhr in der Schweiz aus den Transportkisten
Etwas müde hüpften sie in die Freiheit, man fühlte richtig, dass sie fliegen wollten.

Fazit: Drei Stunden Verspätung gibt es bei der Deutschen Bahn auch, gelegentlich. Den Tieren geht es gut, sie sind alle gut in ihrem Zuhause angekommen. Nicht so schön hatte es der Wal Timmy. Er hat in den Fängen der Möchtegerntierschützer 42 Tage gelitten.
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