Campus-Festival 2026

Veröffentlicht von

Das Campus-Festival am Bodensee begeisterte fast 22.000 Besucher.

Bei bestem Wetter fand das Campus-Festival dieses Jahr an einem neuen Termin statt: Die Verschiebung vom 15./16. Mai auf den 29./30. Mai stieß auf große Resonanz. Insgesamt fast 23.000 Partygäste aus ganz Deutschland zum Bodensee. Etwas weniger als 2025.

Nach dem Landeturnfest war das Festival ein weiterer touristischer Höhepunkt für die Stadt. Austragungsort war wie gewohnt das Bodensee-Stadion am Konstanzer Horn. Auf vier Bühnen präsentierte das Festival eines der besten Line-ups Deutschlands; mit dem international bekannten Star Sean Paul konnte die Qualität der Veranstaltung zusätzlich gesteigert werden.

Schon am Donnerstag begann das Event: Zur Mittagszeit füllte sich der Konstanzer Flugplatz, der zum größten Campingplatz der Region umfunktioniert worden war. Auf der ehemaligen Segelfluglandebahn entstanden Duschanlagen, Toilettenhäuser, Spülstellen für Geschirr, Beleuchtung und zahlreiche Müllsammelstellen.

Auch Glamping-Angebote waren vertreten.

default

Dank konsequenter Kontrollen konnten die Ordner die erlaubte Nachtruhe — durch eine Sondergenehmigung bis 2:00 Uhr — durchsetzen; vereinzelt wurden Lautsprecherboxen und Batterien beschlagnahmt. Die Eventgastronomie organisierte am Donnerstagabend zusätzliche, kostengünstige Partys. An den folgenden Abenden war es auf dem Landeplatz ruhiger. Trotz steigender Übernachtungszahlen in den umliegenden Hotels gab es vereinzelte Beschwerden über nächtliche Lärmbelästigungen.

Der Flugplatz hat erneut gezeigt, dass er mehr Potenzial als reiner Verkehrslandeplatz besitzt: Er wurde für fünf Tage gesperrt, um jungen Menschen ein attraktives Festivalgelände zu bieten — eine Aufgabe, die er mit Bravour meisterte.

Das Mülltrennungs- und -sammelkonzept sowie die anschließende Räumung des Geländes funktionierten gut.

Rund 40 % der Besucher stammten — überwiegend jung — aus dem universitären Umfeld bundesweit und hielten sich größtenteils an die Regeln. Wie im Vorjahr wurde jedoch viel Campingmaterial — Zelte, Hocker, Isomatten — einfach zurückgelassen.

Auffällig war in diesem Jahr eine teils besser situierte Besuchergruppe, erkennbar an einigen luxuriösen Fahrzeugen.

Die weiten Anreisen, unter anderem aus Norddeutschland, zeigen, dass das inzwischen zum elften Mal stattfindende Festival eine lohnende Reise ist.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert